Feedback-Systeme
Instrumente für die systematische Organisationsentwicklung
Feedback verstehen wir als eine Rückmeldung an eine Person, ein Team oder an die
Unternehmensführung. Die Feedbackempfänger erfahren, wie ihr Verhalten, ihre Leistungen oder die von ihnen
initiierten Maßnahmen auf den Feedbackgeber wirken. Somit dient Feedback als Grundlage für
klärende Dialoge, zur Prozessverbesserung oder für Entscheidungen des Managements. Es schafft die
Voraussetzung für Verständnis, Vereinbarungen und Selbstreflektion.
Feedback-Systeme wenden die Idee des Feedbacks systematisch auf die Organisationsentwicklung an. Durch die
Festlegung von Spielregeln, die Entwicklung von Feedback-Fragebögen, Abläufen und Folgeprozessen lässt sich Feedback
systematisch generieren und nutzbar machen. Damit steht ein praktischer Ansatz zur Verfügung, um Beziehungen zu gestalten,
Entwicklungen zu fördern, Entscheidungen vorzubereiten sowie Prozesse und Produkte zu verbessern. Feedback-Systeme haben
somit das Potenzial, Veränderungen unterschiedlicher Art zu initiieren und zu begleiten. Zum einen sind Feedback-Systeme
immer dann hilfreich, wenn es darum geht, „weiche Faktoren“ quantifizierbar und besprechbar zu machen,
wie es z.B. bei Beziehungen, Kommunikation, Stimmungen oder der Unternehmenskultur der Fall ist. Zum anderen liefern Feedback-Systeme
harte Fakten, die als Kennzahlen in Zielvereinbarungssysteme einfließen und somit zur Unternehmenssteuerung herangezogen werden können.
Die Zielstellung Ihres Projektes ist entscheidend für den Fokus der Feedback-Systeme und die Gestaltung der Folgeprozesse.

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